Ich will einen neuen Stadtteil für Münster schaffen!

6.000 neue Wohnungen für Münster

In den letzten Jahren sind in Münster zwar neue Wohnungen entstanden, aber es waren oft die falschen: Ein-Zimmer-Appartements, möbliert und für weit über 20 Euro pro Quadratmeter sind keine Antwort auf die Wohnungsnot. Das muss sich endlich ändern. Nach dem jahrelangen Verzug bei der Entwicklung der Kasernenflächen in Gievenbeck und Gremmendorf müssen wir jetzt die Wohngebiete der 2020er Jahre planen: Heute entscheidet sich, ob Wohnen in Münster in Zukunft bezahlbar wird.

Ein neuer Stadtteil mit ausreichend Platz 

Verdrängung wohnungssuchender Menschen ins Umland darf nicht zum Konzept der Stadt Münster werden. Deswegen brauchen wir einen neuen Stadtteil: Zwischen Wolbecker Straße und Albersloher Weg sowie zwischen Kanal und Umgehungsstraße B 51 ist genügend Platz vorhanden. Auch den Gasometer will ich für Wohnungsbau nutzen und dahingehend umbauen lassen. Hier könnten bis zu 500 Wohnungen entstehen. Die Fläche des heutigen Baumarktes soll ebenfalls für Wohnungsbau genutzt werden. So können auf einen Schlag deutlich mehr neue Wohnungen geschaffen werden, als derzeit von Verwaltung und Ratsmehrheit jedes Jahr als Zielwert angestrebt sind. Es geht um immerhin 6000 neue Wohnungen für Münster!

Ein neuer Stadtteil mit geeigneter Lage 

Die Fläche zwischen Wolbecker Straße und Albersloher Weg sowie zwischen Kanal und B 51 bietet mehrere Vorteile: Die Verkehrsanbindung ist gut. Man ist schnell mit dem Rad oder Bus in der Innenstadt. Durch das Gebiet verläuft eine Veloroute und die bald reaktivierte Eisenbahntrasse nach Wolbeck liegt auch nicht weit entfernt. Dadurch kann der neue Stadtteil auch weitestgehend autofrei geplant werden. Einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten auch die vorhandenen Kleingartenanlagen, die natürlich erhalten bleiben sollen. Die schnelle Anbindung bietet zudem den Vorteil, dass viel Infrastruktur bereits vorhanden ist: Einzelhandel, Gastronomie und kulturelle Einrichtungen sind in direkter Nachbarschaft. Kitas und Schule(n) müssen natürlich nach Bedarf mitgeplant werden.

Ein neuer Stadtteil ist die richtige Lösung 

Die zunehmende Wohnungsnot in Münster muss endlich nachhaltig bekämpft werden. Anders als die Grünen glaube ich nicht, dass die Antwort im Abdrängen Wohnungssuchender ins Umland liegt. Ein neuer Stadtteil, der ausreichend Platz bietet und eine gute Anbindung an die Innenstadt ermöglicht, ist die bessere Antwort. Das will ich schaffen!